Warum Kinderbewusstsein?

Kinder als Thema einer angemessenen Nachhaltigkeitspolitik

Kinder sind Bürger, und sie sind die Erwachsenen der zukünftigen Gesellschaft. Kinderbewusstsein gehört zu einem angemessenen Verständnis nachhaltiger Entwicklung, weil diese eine Rücksichtnahme auf Bedürfnisse künftiger Generationen einschließt.

Der Brundtland-Bericht von 1987 formulierte dies bereits: „Nachhaltige Entwicklung ist eine Entwicklung, die die Lebensqualität der gegenwärtigen Generation sichert und gleichzeitig zukünftigen Generationen die Wahlmöglichkeit zur Gestaltung ihres Lebens erhält.“

Dennoch wird in der bisherigen Debatte über Nachhaltigkeit und in den konkreten Bemühungen um nachhaltiges Wirtschaften die Bedeutung des Kinderbewusstseins nicht hinreichend erkannt.

Zum Begriff Kinderbewusstsein

Kinderbewusstsein ist die Fähigkeit Erwachsener, Entscheidungen immer mit Blick auf die Konsequenzen für die Entwicklungsbedingungen von Kindern zu treffen. Damit ist Kinderbewusstsein ein politischer Begriff, der die Verantwortung für jetzige und zukünftige Kinder im Handeln erwachsener Menschen hervorheben soll. Kindheit umfasst in unserem Verständnis dabei – in Anlehnung an die UN-Kinderrechtskonvention – alle bis 18-jährigen Menschen.

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